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Ursprünge der Religionen

Geschrieben von Ich, was sonst am 21. Mai 2000 11:36:08:

Ich kommuniziere mit jedermann.
Immer.
Die Frage ist nur, wer zuhört und antwortet.
Meine üblichste Kommunikationsform ist das Gefühl.
Das Gefühl ist die Sprache der Seele.
Wenn Ihr wissen wollt, was in bezug auf irgend etwas wahr ist, dann achtet darauf, was Ihr fühlt. In Euren tiefsten Gefühlen verborgen findet Ihr Eure höchste Wahrheit.
Ich kommuniziere auch über Gedanken.
Gedanken und Gefühle sind nicht das Gleiche, obwohl beide zur gleichen Zeit auftreten können. Bei der Kommunikation über den Gedanken, die geistige Vorstellung, die Idee, gebrauche ich oft Metaphern und Bilder. Ergänzend dazu verwende ich auch als grossartiges Kommunikationsmittel die Erfahrung.
Wenn Gefühle, Gedanken und Erfahrungen allesamt nichts fruchten, benutze ich schliesslich Worte.
Worte sind wirklich das am wenigsten effektive Kommunikationsmittel. Sie lassen sich sehr leicht missverstehen. Das liegt am Wesen der Worte. Sie sind nichts weiter als Etiketten, Geräusche, die für Gedanken, Gefühle und Erfahrungen stehen. Sie sind Symbole, Zeichen, Erkennungszeichen. Sie sind nicht die Wahrheit. Sie sind nicht wirklich. Sie sind nicht wahrhaftig.
Worte helfen vielleicht, etwas zu verstehen. Erfahrungen lassen es Euch wissen.
Die grosse Ironie dabei ist, dass Ihr alle dem Wort Gottes so viel und der Erfahrung so wenig Bedeutung beigemessen habt.
Tatsächlich erachtet Ihr den Wert Eurer Erfahrung als dermassen gering, dass Ihr sie sofort abtut, wenn sich Eure Erfahrung von Gott von dem unterscheidet, was Ihr von Gott gehört habt.
Und genau umgekehrt sollte es sein.
Worte dienen nur dazu, dem, was Ihr wisst, symbolischen Ausdruck zu verleihen und bringen oft Verworrenheit in Euer Wissen.
Dies sind also die Instrumente, deren ich mich zur Kommunikation bediene. Doch nicht alle Gedanken, Gefühle, Erfahrungen und nicht alle Worte kommen von mir. Viele Worte sind in meinem Namen von Anderen geäussert worden.
Für viele Gedanken und Gefühle und daraus resultierenden Erfahrungen sind Ursachen verantwortlich, die nicht direkt meiner Schöpfung entstammen. Die Schwierigkeit besteht darin, den Unterschied zwischen den Botschaften Gottes und den Informationen aus anderen Quellen zu erkennen.
Diese Unterscheidung bereitet keine Schwierigkeit, wenn eine Grundregel beherzigt wird:
Von mir kommt Dein erhabenster Gedanke, Dein klarstes Wort, Dein edelstes Gefühl. Alles, was weniger ist, entstammt einer anderen Quelle.
Der erhabenste Gedanke ist immer jener, der Freude schafft.
Die klarsten Worte sind jene, die wahr sind.
Das edelste Gefühl ist jenes, das Ihr Liebe nennt.
Freude, Wahrheit, Liebe.
Diese Drei sind austauschbar, und eines führt immer zum anderen.
Die Reihenfolge spielt keine Rolle.
Nachdem ich nun klargelegt habe, welche Botschaften von mir und welche aus einer anderen Quelle kommen, bleibt nur noch die Frage, ob meine Botschaften beachtet werden. Dies ist meistens nicht der Fall. Manche werden nicht beachtet, weil sie sich zu gut anhören, um wahr zu sein. Andere nicht, weil sie zu schwer zu befolgen sind. Viele nicht, weil sie missverstanden werden. Die meisten nicht, weil sie gar nicht empfangen werden.
Meine mächtigste Botin ist die Erfahrung.
Und gerade sie wird von Euch ignoriert.
Eure Welt befände sich nicht im gegenwärtigen Zustand, wenn Ihr ganz einfach auf Eure Erfahrung gehört hättet. Infolge Eures Nichthörens müsst Ihr sie stets von Neuem durchleben. Denn meine Absicht kann nicht vereitelt und mein Wille nicht ignoriert werden. Früher oder später werdet Ihr die Botschaft bekommen.
Ich werde Euch nicht drängen. Ich werde Euch niemals zu etwas zwingen, denn ich habe Euch einen freien Willen gegeben. Also werde ich Euch auch weiterhin immer und immer wieder die gleichen Botschaften senden. In jedwede Ecke des Universums, die Ihr bewohnen mögt, so lange, bis Ihr sie empfangen habt und beherzigt. Meine Botschaften kommen in hunderterlei Formen, in Tausenden von Momenten, über Millionen Jahre hinweg.
Ihr könnt sie nicht überhören, wenn Ihr Euch auf sie konzentriert.
Ihr könnt sie nicht ignorieren, wenn Ihr sie einmal wirklich vernommen habt.
Und dann erst wird unsere Kommunikation ernstlich beginnen.
Denn in der Vergangenheit habt Ihr nur zu mir gesprochen, zu mir gebetet, habt mich belagert. Doch nun werde ich den Dialog aufnehmen, so wie jetzt.
Viele Menschen haben sich entschieden zu glauben, das ich nur mit auserwählten Menschen kommuniziere. Das enthebt die Masse der Verantwortung, meine Botschaft zu hören, von Empfangen gar nicht zu reden. Das gestattet den Leuten, die Worte eines Anderen für die ganze Wahrheit zu halten.
Wenn Ihr auf das hört, was Andere glauben, mich sagen gehört zu haben, braucht Ihr überhaupt nicht mehr denken.
Das ist der Hauptgrund, warum sich die meisten Menschen von meinen auf persönlicher Ebene übermittelten Botschaften abwenden. Wenn Ihr anerkennt, das Ihr meine Botschaften direkt empfangt, dann seid Ihr auch für ihre Interpretation verantwortlich. Es ist viel sicherer und leichter, die Interpretationen Anderer zu akzeptieren, selbst wenn sie bereits vor 2000 Jahren lebten, als die Botschaften zu interpretieren, die Ihr vielleicht gerade in diesem Moment erhaltet.
Ich lade Euch zu einer neuen Form der Kommunikation mit Gott ein:
einer bipolaren Kommunikation.
In Wahrheit seid Ihr es, die mich dazu eingeladen habt.
Denn ich bin jetzt in dieser Form einer Antwort auf Euren Ruf zu Euch gekommen.
Es geht darum, willens zu sein, wirklich zuzuhören, offen zu bleiben für die Kommunikation, selbst dann, wenn die Botschaften beängstigend oder verrückt oder geradezu falsch klingen.
Schaut Euch an, in welchem Zustand Eure Welt ist.
Euch ist da ganz eindeutig irgend etwas entgangen.
Offensichtlich versteht Ihr etwas nicht richtig.
Wenn Ihr weiterkommen wollt, müsst Ihr Euch fragen:
Was wäre, wenn alles falsch wäre, was ich bisher für richtig gehalten habe?
Was wäre, wenn alles richtig wäre, was ich bisher für falsch gehalten habe?
Alle grossen Entdeckungen entstammen der Bereitschaft zur Einsicht, nicht Recht zu haben.
Und das ist jetzt vonnöten.
Du kannst mich nicht kennen, solange Du glaubst, mich bereits zu kennen.
Du kannst mich nicht hören, solange Du glaubst, mich bereits gehört zu haben.
Ich kann Dir meine Wahrheit nicht verkünden, solange Du mir Deine verkündest.
Führer, Geistliche, Rabbis, Priester, usw. sind keine massgeblichen Quellen.
Hört auf Eure Gefühle, Eure erhabensten Gedanken, Eure Erfahrungen.
Stehen diese im Widerspruch zu dem, was Euch beigebracht wurde oder was Ihr gelesen habt, dann vergesst die Worte.
Worte sind die unzuverlässigsten Wahrheitslieferanten.




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