Die Gewichtung des weiblichen Prinzips ist in Ungleichgewicht!

Die Ewige Religion

Geschrieben von Emilia am 19. März 2005 11:43:

Hallo Ahmet!

Beim Wechsel von Matriachat z.Patriachat ging es wahrscheinlich um eine
dauerhafte Machtzentrierung, die ja v.allen Religionen unterstützt wurde.
Man unterstellte Frauen den Zugang zum Bösen,Sündhaften, die vor lauter
Emotionalität keinen klaren Gedanken mehr fassen konnten.

Speziell die kath.Kirche spaltete Frauen als heilig oder sündhaft durchtrieben,
und kriminalisierte Körperlichkeit pauschal als teuflisch.
Die Epoche der Inqusition betraf in erster Linie Frauen, zum Teil Hebammen,
die über ein beträchtliches naturmedizinisches Wissen verfügten.

Weibliches Selbstverständnis wurde sehr oft von geistlichen Ordensführern
definiert, wodurch eine männlich gedachte Weiblichkeit entstand.
Ohne die Quellen und einzelnen Gottgesandten und Propheten anzuzweifeln,
haben die Religionen mit, zu einen starken Ungleichgewicht im menschlichen
Zusammenleben zwischen Männer und Frauen beigetragen!

Sieht man Männl.u.Weibl. nicht personifiziert, sondern als Prinzipien,
die ja jeder gleichermaßen in sich trägt, könnte man vereinfacht sagen,
der Welt u.auch den Religionen (beides hängt ja unmittelbar zusammen),
fehlt es am gelebten weiblichen Prinzip!
Das grundsätzl.positiv männl. Prinzip der Aktion, konkretes umsetzen v. Ideen etc., ist zur Expansion ohne Grenzen, zur Gewinnmaximierung ohne soziales
Gewissens entartet.


Es fehlt an Aufmerksamkeit, Reflexion und Zuwendung, an Kreativität und
ganzheitlichen denken und fühlen!
Das Fehlen einer dieser Prinzipen (egal welches), macht auch religiöses
Leben schwierig, weil es außerhalb jeder Balance steht.


Grüße Emilia






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